Schlechtester Witz (UPDATED)

Liebe Freunde,

ich muss euch vorwarnen, ich bin gerade sehr aufgebracht. Auf dem Weg zur Uni haben wir Radio gehört. In der Morgenshow haben sie berichtet, dass die Gefangenen von Abu Ghuraib 5,28 Millionen US-Dollar gezahlt bekommen. Von den Missetaten wurde nur wenig gesagt. Einer der Typen hat dann kommentiert, dass er für 5 Millionen sich freiwillig nackt macht und von Hunden anbellen lässt.

Wer nicht mehr weiß, was in Abu Ghuraib vorgefallen ist, kann es auf Wikipedia nachlesen und auf der englischen Wikipedia gibt es mehr Bilder.

Ich war so aufgebracht, dass ich prompt eine E-Mail an den Radiosender geschrieben habe. Vorher wollte ich noch die Geschichte nachschauen um zu wissen, was wirklich vorgefallen war. Was mich irritiert, ist, dass ich keine deutsche Meldung zu dem Gerichtsurteil finde. Anscheinend wird das von den Nachrichtenagenturen für Deutsche als unwichtig erachtet. Oder ich habe nicht richtig gesucht?

Hier die E-Mail:

Hi Crew of Channel 94.1,

I want to give you a quick feedback on your show this morning.

At around 8am you reported about the $ 5.28m the prisoners of Abu Ghraib where paid for the hardship they had faced in the prison.

One of you guys commented that for $5 million he would do voluntarily what the prisoners had go through.
In the context of torture and the violation of fundamental human rights, this comment was very offensive and disrespectful. This kind of insensitivity and ignorance is unacceptable. I expect a good radio station to have the facts straight and comment accordingly.

To make fun of a severe situation like this teaches our children the wrong attitude. In my opinion, this guy, who made this comment, should not be allowed to state his opinion on the air.

I’m a German exchange student at the University of Nebraska Omaha. As part of the community while I’m here, I’m very concerned with what is going on and I care about it. I would like to know what you all think of this incident.

Sincerely,
Georg

— — — UPDATE 3.2.2012 — — —
Ich habe noch am gleichen Tag eine Antwort vom Sender bekommen:

Georg,

Thanks for your email. We appreciate that you took the time to give us feedback on the show. The Big Party Show understand that listeners of the show have diverse backgrounds and at times not all the shows content will be in line with each individuals beliefs, political leanings or humor threshold. The Big Party Show is an entertainment show, filled with observation, interviews, real life situations and satire. And, much like “Saturday Night Live” or “The Daily Show” The Big Party Show will poke fun at celebrity and point out the extremes of real life situations. It is all done with humor in mind to entertain. Thank you again for taking time to send us your feed back, we hope you keep tuning into The Big Party Show. We do sincerely appreciate your input and that you listen.


Mark Todd
Director of Operations-Omaha
Program Director-Channel 94-1
10714 Mockingbird Drive
Omaha, Ne. 68127
Direct: 402-898-****

Mein Weihnachtsrückflug – erster Status

Zuersteinmal muss ich sagen, dass ich kostenloses W-Lan für die beste Erfindung seit der Glühbirne halte. Interessanterweise konnte ich hier am Flughafen in Omaha mir aussuchen ob ich für das Internet bezahlen möchte oder ob ich eine kostenlose App auf meinem Tablet installiere und starte, um das W-Lan freizuschalten. Ich habe mir aus der Liste von möglichen Apps das Hobbitspiel ausgesucht. :-)

Dann muss ich sagen, dass ich es doof finde, am Tag vor meinem Abflug zu erfahren, dass ich mit einem anderen Flug fliege als in meinem ursprünglichen Plan. Anstatt mit UA4100 um 11:35 Uhr in Omaha zu starten, wurde ich umgebucht auf UA4395 um 8:57 Uhr. Das passt mit den Arbeitszeiten von meinem Freund dann leider doch nicht mehr.

Heute Nacht hatten wir einen Blizzard (Schneesturm). Gestern hat die Uni um 16 Uhr geschlossen und alle nach Hause geschickt. Am morgen war es noch richtig schön gewesen, aber am Nachmittag hatte es auf einmal heftigst geschneit. Wir habe die dreifache Zeit nach Hause gebraucht. Und dann haben wir ein Spiel gespielt: Immer wenn ein Auto den Hügel vorm Haus nicht geschafft hat, haben wir einen Schluck getrunken… lustiges Spiel und bei dem Wetter war der warme Kakao genau richtig.

Heute Morgen sind wir wegen dem Wetter extra früher losgefahren, nur um noch auf dem Weg eine E-Mail zu erhalten die mich darüber informiert, dass mein Flug mit Verspätung aus Chicago erwartet wird. Aktuell gab es ein Update und weitere 15 Minuten Verspätung. Zum Glück habe ich durch die unerfreuliche Umbuchung genug Zeit in Newark zum Umsteigen.

Ich hoffe, dass mein Flug in einer Stunde dann auch wirklich starten kann und ich heile und pünktlich in Frankfurt um 6:55 Uhr mit dem Flug UA119 lande. Aktuell arbeitet ein Geschwader von Schneepflügen daran den Schnee vor meinem Terminal zu entfernen.

Wenn es was neues gibt, versuche ich mich zu melden. Aktuell bin ich noch auf meiner amerikanischen Handynummer erreichbar. Sobald ich in Frankfurt bin werde ich meine deutsche Handynummer wieder aktivieren. Ich freue mich schon darauf meine Mailbox abzuhören und alle aufgestauten SMS zu lesen.

Bis bald,
Euer Georg

Trackbacks? Pingbacks? Was ist das?

Ehrlich gesagt, ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher wie es sich um Trackbacks und Pingbacks verhält. Da ich gerade eine wissenschaftliche Ausarbeitung anfertige die sich mit Blogs beschäftigt und dort diese Begriffe vor kommen, will ich die Konzepte näher beleuchten.

Die THEORIE

Trackbacks sollen eine Möglichkeit bieten eine Diskussion zwischen verschiedenen Blogs zu führen. Ein Blogger A kommentiert einen Artikel von Blogger B und informiert ihn darüber. Blogger B kann einen Trackback in seinen Artikel aufnehmen, der aus dem Titel und einer Zusammenfassung vom Artikel von Blogger A besteht. Und natürlich einem Link. So können Leser zu weiter lesen.

Pingbacks dagegen sind wohl nur automatische Benachrichtungen zwischen den Blogsoftwares verschiedener Seiten, dass ein Artikel verlinkt wurde. Die Pingbacks werden angeblich nur als Kommentar angezeigt und enthalten nur den Link zur seite die den Artikel verlinkt hat.

Das werde ich jetzt einfach mal ausprobieren. Ich verlinke einen Artikel auf dem Blog den ich extra für meine Präsentation morgen aufgesetzt habe. Ich habe schon einen Artikel der “Trackback?” heisst.

Im naechsten Schritt erstelle ich einen neuen Artikel auf meinem Präsentations-Blog und verlinke diesen Artikel.

Dann wollen wir doch mal sehen ob Trackbacks auch so funktionieren wie in der Theorie.

U.S. Präsidentschaftswahl 2012

Heute war die Wahl des U.S. Präsidenten. In meinem Freundeskreis war Barack Obama eindeutig der bevorzugte Kandidat, obwohl Nebraska insgesamt eher für Mitt Romney ist. Liegt vielleicht daran, dass der Großteil meiner Freunde einen Einwanderungshintergrund hat oder sich intensiv mit gay-rights auseinander setzt.

Das deutsche Wahlsystem kenne ich ja nun schon. Ich stand sogar schon selbst auf einem Wahlzettel und kenne also auch die andere Seite ein bisschen. Jetzt konnte ich hier die Gelegenheit nutzen mich mit dem Amerikanischen Wahlsystem auseinander zu setzen. In den vergangenen Wochen war das sowieso das Lieblingsthema von fast jedem hier. Im Vergleich gefällt mir das Deutsche Wahlsystem besser. Die Amerikaner sind auch der Meinung, dass ihr System nicht mehr ganz das Beste ist und sie hätten lieber ein Wahlsystem das dem unsrigen gleicht.

Heute, am Tag der Wahl bin ich auch mit in ein Wahllokal gegangen und habe mir alles genauestens aus der Nähe angeschaut. Die Wahlzettel sind deutlich umfangreicher als bei uns. Es wird sogar über einzelne Gesetzesinitiativen abgestimmt. Ein Beispiel, das viel Aufmerksamkeit in den Medien bekommen hat, war die Abstimmung über die Zulassung von Gay-Marriages. Das Ergebnis war zwar knapp aber durchweg positiv. Der Wahlzettel war wegen der vielen Verschiedenen Abstimmungen (auch über lokale Angelegenheiten oder die Berufung von Richtern) ziemlich überwältigend.

Der Wahlprozess läuft so ab: Man stellt sich erstmal in der Warteschlange an. Das kann mehrere Stunden dauern, je nachdem wo man ist. Das ist auch der Grund, weshalb die Wahllokale teilweise erst Stunden nach dem offiziellen Ende der Wahl, schließen. Wenn man dann endlich an der Reihe ist, nennt man seinen Namen und seine Adresse und die Wahlhelfer schlang im Register nach ob man sich als Wähler registriert hat. Anders als bei uns mit dem Einwohnermeldeamt, gibt es hier wohl kein staatliches Register in dem Wähler erfasst sind und man muss sich extra für die Wahl im Vorfeld registrieren lassen. Das Verfahren wird heftig kritisiert, ist aber so. Hat man sich erfolgreich ausgewiesen, wird man in einem Wähler-Logbuch eingetragen und die Indexnummer wird übertragen ins Wähler-Register. Dann bekommt man den Stimmzettel ausgehändigt und geht wählen. Ich habe gehört, dass die Stimmzettel durchnummeriert seien, ich habe das aber nicht validiert. Mich würde es erschrecken, wenn nach der Wahl festgestellt werden könnte, welcher Wähler wie abgestimmt hat.

Ich war mit einer Freundin, die das erste Mal wählen durfte, beim Wahllokal. Als Erstwählerin hat sie eine kleine Amerikanische Flagge bekommen (“Thank You for voting!” – Vielleicht können wir so unsere Jugend dazu motivieren zur Wahl zu gehen). Jeder Wähler hier bekommt auf jeden Fall einen kleinen Sticker “I voted today” den man sich auf die Brust klebt (Amerikaner verstehen wie man Werbung macht). Hier die das tolle an diesem Sticker: Einige Läden haben Sonderangebote für Wähler. Deshalb waren wir nach der Wahl erstmal einkaufen. Auch ich habe ein T-Shirt gesehen, dass ich mir sofort gekauft habe.

Mein neues Avengers T-Shirt

Das Wahlergebnis habe ich mir nach der Vorlesung im Fernsehen mit Mike und seinem Mitbewohner angeschaut. Es hat wohl länger als in der letzten Wahl gedauert um einen Sieger zu bestimmen. Aber Obamas Strategie ist am Ende aufgegangen. Von ihm können wir noch einiges lernen!

American Dream vs. Umweltbewusstsein

Der Amerikanische Traum scheint sich für die Amerikaner ausgeträumt zu haben. Der soziale Status und die Bildung entscheidet sehr stark über die Möglichkeiten die ein Mensch in den USA hat. Selbst Fehler die mehr als 10 Jahre zurück liegen können einen die Neueinstellung verhindern. Das hat hier eine Freundin von mir erst erlebt. Was noch vom Amerikanischen Traum übrig geblieben ist, ist der Glaube, dass harte Arbeit zu Wohlstand führt. Nur leider bekommt nicht mehr jeder die Möglichkeit zu arbeiten und Löhne sind rückläufig.

Beim Streben nach Glück hat der Besitz von Eigentum eine besondere Bedeutung in der Gesellschaft. Das Haus, das Autos, das Handys und sogar die eigene Familie dienen als Statussymbol. In einer Umgebung wo viele Menschen immer weniger Geld verdienen, bleiben Qualitätsansprüche auf der Strecke. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass die Menschen hier in einer Umgebung wohnen die ich eher als billiges Industriegebiet ausschreiben würde. Anstelle anständig geteerter Straßen mit einem gepflasterten Fußweg ist hier alles aus billigstem Beton gegossen. (Hat natürlich den Vorteil, dass nach Bauarbeiten einfach die Fläche neu mit Beton ausgegossen wird und alles wieder so langweilig wie vorher aussieht.)

Auch bei den persönlichen Besitztümern ist die Qualität scheinbar nur zweitrangig. Als ich mir im Einkaufsladen neue Kleidung für den Winter suchte, konnte ich kein Kleidungsstück finden, dass keinen Fehler hatte, auch wenn es nur lose Enden von Fäden waren die nicht vernäht warn. Meine neue Winterjacke beginnt sich schon aufzulösen und das obwohl ich extra eine bessere als eine billige genommen habe.

Aber ich tue den Amerikanern Unrecht, so viel zu klagen. Insbesondere unter den Studenten kommen immer wieder fortschrittliche Themen auf, wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Recycling oder Öffentliche Verkehrsmittel. Für mich als Deutscher sind das keine neuen Themen und ich bin mit verschiedenen Umsetzungen dieser Ideen groß geworden. Die Amerikaner hören immer ganz gespannt zu wenn ich unsere Mülltrennung erkläre. In den USA bezahlt man teilweise sogar dafür, dass man seinen Müll zur Wiederverwendung recyceln lässt.

Viele Amerikaner haben, glaube ich, schon verstanden, dass wir als Menschheit den Klimawandel bekämpfen müssen, auch wenn es nur dazu dient zukünftige Bedrohungen durch Naturkatastrophen für das eigene Unternehmen und die eigene Familie zu verhindern. Vor kurzem erst hatten wir Auden Shendler an der Uni, der uns Studenten vor Augen geführt hat, dass der Klimawandel Realität ist und dass jeder von uns im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas dagegen unternehmen muss. Sein Auftritt wurde unter anderem von Green Basis mit organisiert.

Das Buch “Getting Green Done” von Auden Schendler.

Green Basis ist eine Studentengruppe die sich mit Umweltthemen auseinander setzt. Ziel der Mitglieder ist es, sich selbst in dem Themengebiet zu schulen, zu lernen und dann auch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dafür ist die Mammel Hall, das Gebäude der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, der perfekte Ausgangspunkt. Warum? Weil die Mammel Hall LEED-zertifiziert ist.

Die Studenten von ECUNO (Environmental Club of University of Nebraska at Omaha) gehen noch einen Schritt weiter und entwickeln umsetzbare Ideen durch die, die Universität umweltfreundlicher werden kann. Das Recyclingprogramm ist eines ihrer Erfolge.

Auch in der „erwachsenen“ Bevölkerung gibt es einige Aktivisten. Die Green Omaha Coalition ist ein Forum für interessierte Bürger. In dem Rahmen werden Aktionen veranstaltet die das Umweltbewusstsein stärken. Ich war auf deren Green Home Tour. So konnte man sich unverbindlich anschauen wie Nachhaltigkeit aussieht, die auch gelebt wird.

Das ist der krasse Kontrast zu meiner Wohnung. Ich mag ja meine Wohnung. Jetzt wo es kalt wird, merke ich aber wo überall die Kälte rein kommt. Die Balkontür habe ich schon versiegeln lassen, weil die so undicht war, dass ich durch den Rahmen nach draußen schauen konnte. Das ist fast so löchrig wie die Fluchttür auf dem Flur, durch die ich nach draußen schauen kann und der Wind herein kommt. Nur heize ich den Flur nicht mit meinem Strom.

Die Spalte in der Tür sind offensichtlich und vergleichsweise groß und sind auch im restlichen Bereich der Tür. Unten links kann man das Licht von draußen sehen, das durch den Spalt zwischen Tür und Rahmen scheint.

Apropos Strom… Ich wusste gar nicht, dass wir in Deutschland einen riesigen Luxus genießen. Wir können uns unseren Stromanbieter frei aussuchen und können dadurch Geld sparen. Hier bin ich an die örtlichen Stadtwerke OPPD gebunden. Aber Freie Marktwirtschaft ist auch ein Versprechen, das die USA nicht wirklich halten kann. Bei vielem findet man Monopole oder Oligopole und hat keine richtige Auswahl. Neben Strom gilt das auch für Handyverträge und Handys. Verizon Wirless hätte ich gerne als Anbieter gehabt, weil die das beste Netz haben. Ich bin aber nicht bereit 50$ im Monat für einen „Prepaid“ Vertrag auszugeben. Noch dazu hätte ich mein Handy nicht nutzen können sondern hätte mir aus 5 Schrotthandys eines aussuchen und zusätzlich kaufen müssen. Ein Smartphone hätte ich erst ab einem Prepaid Vertrag für 80$ pro Monat dazu kaufen können. Jetzt bin ich bei H2O und zahle 25$/Monat und nutze mein altes Samsung SGH-D500…

Ich mag Deutschland wahrscheinlich einfach zu sehr, sodass mir hier diverse Kleinigkeiten (80$ pro Monat ist ja nun wirklich nicht der Rede wert und wer würde schon von einer kapitalistischen Marktwirtschaft erwarten, dass man Wahlfreiheiten zwischen verschiedenen Verkäufern hätte – grummel) negativ auffallen.

Der Amerikanische Traum hat sich schließlich doch ausgelebt. Aber ich sehe Hoffnung. Der Bewusstseinswandel der Amerikaner hin zu mehr Umweltbewusstsein hat eingesetzt.

Ich habe beschlossen meinen Teil dazu beizutragen hier eine Veränderung herbeizuführen. Mit dem Vermieter meines Apartments habe ich gesprochen und gefragt ob er einen Fahrradstand auf dem Grundstück installieren könnte. Im Moment dürfen wir unsere Fahrräder offiziell nicht draußen irgendwo anschließen (Wie würde das denn aussehen?) oder im Hausflur (Fluchtwege!) aufbewahren. Gerade wer im zweiten Obergeschoss wohnt, so wie ich, freut sich darüber das Fahrrad jedes Mal die Treppen hoch zu tragen und in der Wohnung oder auf dem Balkon abzustellen. Mein Vermieter zeigt immerhin Gesprächsbereitschaft und wir haben abgemacht, dass ich mal bei meinen Nachbarn rum horche ob die das auch gut fänden. Es ist schließlich offensichtlich, dass Fahrradfahren gesünder ist, als Autofahren. Es belastet zudem die Umwelt weniger. Die Reaktionen meiner Nachbarn waren bisher durchweg positiv und ich starte bald eine Petition.