Kein sterbens Wörtchen; ein Lobgesang

“Was ist eigentlich aus Georg geworden? Man hört ja nichts mehr von ihm!”, das werden sich einige von euch sicher schon gedacht haben. Dabei denke ich ganz besonders an meine lieben Großeltern. Kurz gesagt, ich habe mein Studium in den USA abgeschlossen und ein Praktikum begonnen. Zeit zum Reisen hatte ich auch gefunden. Doch das Wichtigste ist, dass es mir nach wie vor gut geht.

Wenn ich jetzt alles nachhole von dem ich euch noch nichts berichtet habe, dann würde ich wahrscheinlich einen extrem langen Eintrag schreiben. Darum habe ich mir überlege, dass ich nach und nach nachhole euch davon zu berichten was sich sonst noch ereignet hat. Heute fange ich mit dem wichtigsten Ereignis an.

Graduation von University of Nebraska Omaha. Mit Mike und Papa.

Graduation von University of Nebraska Omaha. Mit Mike und Papa.

Mein ganzer Aufenthalt in den USA hatte einen primären Sinn und Zweck: ein Abschluss. Meinen Studienabschluss an der University of Nebraska Omaha habe ich mit einer sehr guten Note abgeschlossen. Noch warte ich auf das Zertifikat, das in den nächsten Wochen per Post verschickt wird. Dann habe ich auch schriftlich dass ich den Master in Business Administration mit 3,944 abgeschlossen habe.

HALT! Gesamtnote von 3,944, ist das nicht ganz schön schlecht? Im deutschen System wäre das tatsächlich nichts zum an die Wand hängen, eher kann man das Zeugnis zum Tapezieren nehmen. In den USA hingegen ist die beste Note die man bekommen kann eine 4,0. Meinen Kurse habe ich alle bis auf einen mit einer 4,0 abgeschlossen. Insgesamt kann ich also stolz auf meine Leistung sein.

Zum Abschluss des MBA Studiums lässt uns die Uni einen standardisierten Test absolvieren. Vom Educational Testing Service (ETS) kennen wir in Deutschland eher noch den TOEFL. Für die Business Schools wurde der Major Field Test für MBA Studenten erstellt. Im Vergleich zwischen den Schulen kann so bestimmt werden wie viel die Studenten gelernt haben. Die Studenten von der University of Nebraska Omaha, wo ich bin, schneiden in der Regel ziemlich gut ab. Für mich konnte ich nicht nur ein sehr gutes Ergebnis (besser als 98% aller Studenten die den Test machen), sondern auch das beste Ergebnis aus meinem Jahrgang sichern.

Damit möchte ich den Blogeintrag für heute schließen. Ihr dürft euch schon auf die nächsten Meldungen von mir freuen, denn es gibt noch viel zu berichten.

Euer
Georg

Die Mammel Hall

Ein Beitrag über moderne eine Lehrstätte und Umweltverträgliche Gebäude.

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Ich habe gerade ein Video auf Youtube geschaut und mich darauf entdeckt. In Minute 0:39 bin ich ganz rechts im Bild. Die Sonnenbrille habe ich nur am Anfang des letzten Semester getragen, das Video muss also schon vor einiger Zeit aufgenommen worden sein.

Weil das Video die Kunst rund um und im Gebäude „Mammel Hall“ zeigt, nehme ich das zum Anlass euch etwas über die Mammel Hall zu erzählen. Die Mammel Hall ist das Gebäude des College for Business Administration (frei übersetzt: Institute der Wirtschaftswissenschaften). Da Gebäude ist erst vor einigen Jahren erbaut worden. Bei der Planung wurden Studenten mit einbezogen was dazu geführt hat, dass es ein idealer Ort ist zum Lernen. Es gibt genug Tische zum Arbeiten und für Gruppenarbeiten gibt es extra Räume mit großen Bildschirmen.

Auch was den Nachhaltigkeitsgedanken anbelangt ist Mammel Hall ganz vorne mit dabei. Am besten beschreibt demonstriert es das folgende Video:

Fast alle meine Kurse finden in der Mammel Hall statt. Sollte ein Lehrer mit der Technik in den Klassenräumen zu kämpfen haben, kann ich meistens helfen. Die Klassenräume sind wirklich super ausgestattet.

Ein Fun-Fact: Wegen dem vielen Glas im ganzen Gebäude müssen wir im Falle eines heftigen Sturmes oder Tornados auf die Toiletten gehen.

Ich werde nochmal ein paar Bilder schießen und dann nochmal einen eigenen Blogbeitrag schreiben. Jetzt wollte ich erstmal mit euch das erste Video teilen auf dem ich mich wiedererkannt habe.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Georg

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Neues Semester; Neue Karten

Am 7. Januar 2013 begann für mich das neue Spring Semester 2013. Mein Stundenplan sah 19 credit hours vor:

  • Managing Performance in Organizations
  • Managerial Economics
  • Conflict Mediation
  • Information Technology in Business
  • Principles of Collaboration
  • The Genius of Warren Buffett
  • Tai Chi

Das ist verdammt viel und viele hielten mich für verrückt, weil ich mir das freiwillig zumute. Es ist mir gelungen den Workload zu reduzieren. Durch mein Wirtschaftsinformatikstudium und diverse anderer Projekte, konnte ich den Professor vom Kurs Information Technology in Business davon überzeugen, dass er mich von dem Kurs befreit. Mit der Änderung habe ich nun einen Workload von 16 credits.

Mein wöchentlicher Stundenplan sieht wie folgt aus:

  • Di/Do 10am-10:50am: Tai Chi
  • Mo 6pm: Managerial Economics
  • Di 6pm: Managing Performance in Organizations
  • Mi 5:30pm: Conflict Mediation

Und was ist mit den anderen zwei Kursen?

Principles of Collaboration ist ein Onlinekurs. Das heißt wir haben keine wöchentlichen Treffen. Es ist mein erster Onlinekurs. Dadurch, dass ich letztes Semester den Kurs Computer-Mediated-Communication besucht habe und wir auch den Einsatz zum Lernen betrachtet hatten, verstehe ich ziemlich gut, wie das funktioniert. Ehrlich gesagt, habe ich trotzdem ein komisches Gefühl dabei. Die Lehrerin unterrichtet noch einen anderen Kurs der ähnliche Inhalte hat. Sie hat mir den Lehrplan (Syllabus) geschickt und wenn es Themenüberschneidungen gibt, darf ich gerne den Kurs besuchen. Damit habe ich also doch noch einen wöchentlichen Termin:

  • Di/Do 12pm: Principles of Collaboration (Parallelveranstaltung)

Der Kurs The Genius of Warren Buffett ist ein dreitägiges Seminar am Ende des Semesters. So wie es bisher aussieht kann ich mich bis dahin auf die anderen Kurse voll konzentrieren.

Das Studentenleben ist zum Glück weitaus mehr als nur das Lernen. Ich habe mir Wege gesucht, um möglichst viel in der Community zu tun.

Außerhalb des Campus bin ich mindestens einmal die Woche beim Amerikanischen Roten Kreuz. Dort helfe ich hauptsächlich im Büro mit der Technik. Aber auch andere Aufgaben, die anfallen, übernehme ich. Ursprünglich hatte ich versucht auf DAT (Disaster Action Team) Einsätze gehen zu dürfen. Weil die Einsätze nicht planbar sind, hat es zeitlich nie gepasst. Mit der neuen Regelung lässt es sich auch besser mit dem Studium vereinbaren. Zufällig war während meiner Zeit dort auch ein DAT Einsatz und ich konnte mitfahren.

Ich mache bei verschiedenen Studentenorganisationen mit: Green Basis, MBA Association und Queer and Allies.

Seit dem 31. Januar 2013 habe ich mein Engagement an der Universität auf ein neues Level gehoben. Ich wurde in den Rang eines Senators erhoben. Der Senat ist die Legislative des Student Government. Damit bin ich ein offizieller Vertreter der Studierenden. Seit einiger Zeit habe ich darauf hingearbeitet und nun endlich wurden meine Mühen belohnt. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was dort meine neuen Aufgaben sein werden und an welchen Projekten ich mitarbeite.

Freitag Abend waren wir Schlittschuhlaufen. Eine Veranstaltung des International Student Service.

Mike und ich beim Schlittschuhlaufen am 1.2.2013

Mike und ich beim Schlittschuhlaufen am 1.2.2013

Samstag Abend war ich mit Anna Berg beim Eis Hockey Spiel von den UNO Mavericks. Da habe ich mein neues Trickot zum ersten Mal angehabt. Leider haben wir in der Nachspielzeit verloren.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Euer
Georg

Bester Samstag

Dieser Samstag war der Beste seit dem ich in den USA bin. Der eigentliche Tag war eher ereignislos, aber das Abendprogramm war lange geplant und mit wunderbaren Überraschungen angereichert.

Ausgangspunkt der ursprünglichen Planung war die Veröffentlichung vom neuen Kinofilm „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. Das habe ich natürlich zum Anlass genommen um es zu einem Event mit meinen Freunden zu machen. Da ich immer Spaß mit meinen Freunden haben, wenn wir zu einem Eishockeyspiel gehen und noch nicht alle meine Freunde Eishockey gesehen haben, haben wir das verbunden. So war es auch für die Freunde machbar, die sich extra Urlaub nehmen mussten.

Der Plan:

  • 7:07pm (19:07 Uhr) – Eishockeyspiel: Omaha gegen Minnesota State (Beide Teams heißen: Mavericks)
  • Anschließend – Gemeinsames Abendessen
  • 11:15pm (23:15 Uhr) – Kino: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise, 2D

Das Programm in sich ist schon jede Menge Spaß. Das Beste daran ist, dass wir das mit unseren Freunden zusammen machen.

Und jetzt die Überraschungen:

  • Zum ersten Mal haben wir Sitzplätze in der ersten Reihe gehabt.
  • Ich habe einen Platz auf einem Zamboni nach der ersten Runde bekommen. Zamboni ist der Name für die Fahrzeuge die das Eis abschleifen und mit neuem Wasser wieder glatt machen. In den Pausen wird das Eis erneuert und meistens sind es kleine Kinder die auf dem Seitensitz mitfahren dürfen. Ich wollte schon seit längerem auch mal mitfahren und wie es der Zufall will war in der ersten Pause noch ein Platz frei. Das konnte ich natürlich nur wissen, weil ich die zuständige Person ausfindig gemacht und freundlich gefragt habe.

[UPDATE 19.12.2012]

[/UPDATE]

  • Unser Team hat 5 zu 1 gewonnen.
  • Nach dem Spiel hat mich eine Mitarbeiterin von der Uni angesprochen und mir eine gute Nachricht überbracht. Sie hat gerade erfahren, dass ich den Kurs „The Genius of Warren Buffett“ im Rahmen meines MBAs besuchen kann. Das ist deshalb besonders, weil ich der erste MBAler sein werde der das macht. Bis jetzt konnte der Kurs nicht ins MBA Programm integriert werden. Aber seit längerem habe ich mit den zuständigen Personen gesprochen und jetzt habe ich die Zusage, dass es klappt.

Logo des Kurses.

Das alles hat mir meinen Tag versüßt. Und der Film war auch gut. Zusätzlich bin ich sowieso schon in guter Stimmung, seit das Semester am Freitag geendet hatte. Meine Noten sind nämlich alle durchweg sehr, sehr, sehr zufriedenstellend.

Jetzt freue ich mich auf meinen Weihnachtsurlaub in Deutschland. Gemeinsam mit der Familie Weihnachten zu feiern, darauf freue ich mich am meisten. Auf meine Freunde freue ich mich auch ganz besonders. Am Smastag, 22. Dezember, werden wir um 20:00 Uhr in Wolfenbüttel den Film „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ auf Deutsch und in HFR 3D sehen.

Bis bald
Euer Georg

Trackbacks? Pingbacks? Was ist das?

Ehrlich gesagt, ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher wie es sich um Trackbacks und Pingbacks verhält. Da ich gerade eine wissenschaftliche Ausarbeitung anfertige die sich mit Blogs beschäftigt und dort diese Begriffe vor kommen, will ich die Konzepte näher beleuchten.

Die THEORIE

Trackbacks sollen eine Möglichkeit bieten eine Diskussion zwischen verschiedenen Blogs zu führen. Ein Blogger A kommentiert einen Artikel von Blogger B und informiert ihn darüber. Blogger B kann einen Trackback in seinen Artikel aufnehmen, der aus dem Titel und einer Zusammenfassung vom Artikel von Blogger A besteht. Und natürlich einem Link. So können Leser zu weiter lesen.

Pingbacks dagegen sind wohl nur automatische Benachrichtungen zwischen den Blogsoftwares verschiedener Seiten, dass ein Artikel verlinkt wurde. Die Pingbacks werden angeblich nur als Kommentar angezeigt und enthalten nur den Link zur seite die den Artikel verlinkt hat.

Das werde ich jetzt einfach mal ausprobieren. Ich verlinke einen Artikel auf dem Blog den ich extra für meine Präsentation morgen aufgesetzt habe. Ich habe schon einen Artikel der „Trackback?“ heisst.

Im naechsten Schritt erstelle ich einen neuen Artikel auf meinem Präsentations-Blog und verlinke diesen Artikel.

Dann wollen wir doch mal sehen ob Trackbacks auch so funktionieren wie in der Theorie.