Nach 3 Stunden immernoch auf dem Flughafen (Hinflug #2)

Als ich ins Flugzeug durfte erwartete mich eine erste Überraschung. Ich hatte gleich die erste Reihe im Flugzeugt. Direkt beim Ausgang und im Ausnahmefall hätte ich mithelfen müssen die Tür zu öffnen. Vorteil von dem Sitzplatz ist der unbegrenzte Platz für Füße und Beine. Nachteil ist, dass ich keine Sitztasche direkt vor mir habe.

Es wartete eine Überraschung auf uns, die keiner erwartet hat. Das Flugzeug wurde planmäßig fertig beladen und Abflug bereit gemacht. Wir wurden aus unserer Parkposition herausgeschoben und konnten endlich los. Ich dachte mir, dass ich etwas Schlaf nachholen könnte und nickte weg. Als ich aufwachte, fuhren wir mit dem Flugzeug gerade ein Stück weiter raus aufs Vorderfeld. Ich war überrascht, dass dort ein Mann im Gang stand der uns zu beobachten schien aber offensichtlich nicht zur Flugbesatzung gehörte. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass wir vor über einer Stunde hätten abfliegen sollen.

“We had security concerns and are awaiting orders from the german officials”, war die Ansage des Captains. “Wegen einem Sicherheitsvorfall kommt die deutsche Polizei an Bord.” Wir waren angehalten sitzen zu bleiben und keine Mobiltelefone zu nutzen. Der zivil gekleidete Mann im Gang beobachtete uns wirklich und wies jeden an sich wieder zu setzen, wenn er aufstehen wollte. Weil ich direkt in der ersten Reihe saß, konnte ich mithören wie er sich von verdächtigen Personen Sitzplatznummern und Namen aufschreiben ließ.

Ca. 2 Stunden nach eigentlichem Abflug kam das erste Mal der Befehl, dass wir jetzt aufstehen und unsere Sachen nehmen sollten. Wir würden einzeln, von Polizisten begleitet, das Flugzeug verlassen. Dann wurde die Aktion wieder annuliert und wir sollten uns erneut setzen und weiter abwarten. Besonders toll war das für die vielen Kinder, die wir an Board hatten. Die haben sich aber gut geschlagen und wenig Radau gemacht.

Dann kam der zweite Anlauf die Passagiere aus dem Flugzeug zu räumen. Wir wurden einzeln herausgebeten und gründlichst durchsucht. Direkt am Flugzeug warteten drei große Busse auf uns, damit wir uns dort setzen könnten. Wie lange es noch dauern würde weiß keiner. Viele Polizeiautos und sogar die Feuerwehr stehen hier rund um das Flugzeug. Mit einem Rot-Weißen Band ist der ganze Bereich abgetrennt. Mittlerweile wäre ich schon über 3 Stunden in der Luft und ich sitze immer auf dem Flughafen fest.

Mal sehen wie es weiter geht….

Bericht vom Flug UA118 am 14. August 2012

Blick aus dem Bus, in dem wir ausharren, bis wir erfahren, wie wir weiter fliegen werden. Wegen Sicherheitsbedenken wird unser Flugzeug gerade gescreent.

Abflugbereit am Fraport (Hinflug #1)

Ich sitze gerade am Gate Z22 und warte darauf, dass ich ins Flugzeug darf. Der Flughafen scheint heute genau richtig dimensioniert zu sein. Weder beim Checkin, noch bei der Sicherheitskontrolle musste ich lang warten. Da hatte ich aber vielleicht auch einfach nur Glück, denn bei meiner Sicherheitskontrolle waren nur zwei Maschinen aktiv und ich war fast sofort dran. An anderer Stelle waren alle Röntgengeräte in Aktion und die Fluggäste standen bis weit hinaus noch an.

Als ich durch die Sicherheitskontrolle bin, bekam ich ein schlechtes Gewissen. Eigentlich wollte ich mein Schampoo (mehr als 100ml) vorher in den Koffer packen… Auf jeden Fall lege ich Laptop, Tablet, Externe Festplatte, Handy und alles möglich andere in die Kisten für das Röntgengerät. Meine Taschen sind leer und trotzdem piept das Ding wo ich durchgehen muss. Ich habe das Gefühl die piepen immer, wenn ich da durch gehe, auf jeden Fall werde ich untersucht und sie finden … nichts. Dann geh ich zum Röntgengerät und warte auf meine Sachen. Der Sicherheitsmann sitzt vorm Monitor und schaut ungläubig auf das Bild. Er zoomt und wandert hin und her, verändert die Farben und ist ratlos. Er ruft einen Kollegen, der kommt und mir freundlich erklärt er müsste mal in meinen Rücksack gucken. Dort seien zu viele Dinge drin und er will einfach mal einen Blick reinwerfen. Im Ergebnis habe ich meinen gesamten Rucksack ausgebreitet und mein Schampoo wird entsorgt. Dann darf ich wieder alles einpacken und zum Gate weitergehen.

Das war aber nicht das erste Ereignis, bei dem ich Herzklopfen bekommen habe. Heute Morgen, als Sandra mich zum Schalte begleitet hat, wurde ich von so einer netten Dame schon abgefangen, bevor ich überhaupt mein Gepäck abgeben und meine Boardkarten in Empfang nehmen konnte. Sie wollte schon mal meinen Reisepass kontrollieren. Als sie mein Visum sieht, fragt sich mich nach dem Formular I-20, das ich nie bekommen habe. Dafür habe ich ein anderes Formular, von dem ich ganz sicher war, dass es zusammen mit meinem Reisepass in meinem Umhängebeutel gewesen sein muss… wo es jetzt nicht war. Aber ich bin ruhig geblieben und habe in meinem Rucksack gesucht und gefunden. Bei der Gepäckaufgabe hat dann auch keiner mehr etwas wegen meinem riesen Koffer und dem Gewicht gesagt (Meine lieben mitreisenden Amerikaner haben z.B. die dreifache Mänge an Gepäck aufgegeben.

Jetzt müsste alles geregelt sein. In Omaha ist der Flughafentransfer geregelt und ich weiß, wo ich die ersten Nächte unterkommen kann. Dann kann es jetzt los gehen. Ich sitze am Gate Z22 und warte darauf, dass ich ins Flugzeug darf.

Beim Boarden werden die Angehörigen des Militärs auf einer Stufe mit FirstClass und PremiumClass behandelt.

Das ist jetzt meine letzte Nachricht aus Deutschland. In den USA werde ich mir einen W-Lan Zugang suchen und euch dann informieren, dass ich gut angekommen bin. Mit Umsteigen in New York – Newark bin ich ca. 15 Stunden unterwegs.

Wie rasch ist Abschied genommen, wie lange dauert es bis zum Wiedersehen!

…Ein altes Chinesisches Sprichwort, das gerade voll auf meine Situation passt.

Es sind nur noch 12 Tage, dann reise ich in die USA und lasse mein geliebtes Deutschland einstweilen hinter mir. Der Abschied von Land und Leuten fällt mir schwer. Mit einer Abschiedsfeier am vergangenen Samstag wollte ich allen meinen Freunden noch einmal die Möglichkeit geben, mit mir zu feiern. So wie es in einem Trinklied heißt:

So lasst uns noch einmal vereint
Die vollen Gläser schwingen;
Der Abschied werde nicht geweint,
Den Abschied sollt ihr singen.

(August von Platen, Bd. 1: Gedichte)

Vielen Dank für die vielen mitgebrachten Dinge für das Buffett. Wir hatten zum Nachmittag Kuchen und Törtchen. Am Abend wurde Gegrillt mit vielen mitgebrachten Salaten. Auch wenn es hauptsächlich Nudelsalate waren, jeder hat anders geschmeckt und ich fand, es war eine gute Mischung. Das Stockbrot am Lagerfeuer würde ich nicht als Bestandteil meines Verpflegungskonzeptes erwähnen, viel mehr aber als tolle Ergänzung.

Die Abschiedsfeier ist sehr gelungen. Viele Freunde haben mir eine Freude bereitet. Auch wenn ich keine Abschiedsgeschenke erwartet habe, konnte ich mich über viele freuen. Eine kurze Auflistung:

  • THW-Fahne mit Unterschriften meiner Kameraden
  • Handtuch mit THW-Jugend Logo
  • Bilderbüchlein mit Bildern von meiner Zeit beim THW und netten Kommentaren
  • Abschiedskarte und Bild von Leonie
  • Ohrstöpsel für den Flug
  • Die neuste Variante vom Gesellschaftsspiel Risiko

Ich habe mich über die vielen Glückwünsche und Abschiedsgrüße gefreut. Auch von denen, die leider nicht zur Feier kommen konnten. Wir werden uns hoffentlich nach 13 Monaten alle wiedersehen.

Der Abschied bedeutet für mich nicht nur, die Menschen, die ich lieb gewonnen habe, länger nicht mehr zu sehen. Es bedeutet für mich auch, meine Aufgaben und Beschäftigungen nieder zu legen. Z.B. bin ich beim THW schon seit über zwei Wochen beurlaubt. Symbolisch habe ich schon meine Schlüssel abgegeben, trotzdem fällt es mir schwer einfach aufzuhören bis nächstes Jahr. So habe ich noch viele Stunden für die neue Webseite, Berichte und andere Dinge aufgebracht.

Jeder Abschied ist ein Sonnenuntergang, auf den unweigerlich die Morgenröte wartet.

Jetzt kommt aber die Zeit, da ich mich mehr ums Packen kümmern muss. Und darum, in den USA den Weg zu bereiten, um ihn dann zu beschreiten. Dort werde ich wieder neue Aufgaben und Herausforderungen finden und mich ebenso einbringen wie hierzulande. Ich freue mich aber auch schon wieder darauf, nächstes Jahr hierher zurück zu kehren und mit neuem Elan, neuen Ideen und einer neuen Sichtweise die Dinge anzupacken und voran zu bringen.

Ich lade hiermit alle ein, mich in Omaha zu besuchen. Wie ihr mich erreicht, wisst ihr ja. Einfach anfragen und dann werde ich mir die Zeit neben dem Studium schon nehmen. Insbesondere ab Anfang August 2013 wäre das interessant. Dort bin ich mit dem Studium fertig und will noch ein paar Wochen einfach so die USA erkunden. Noch habe ich Platz im Auto und nehme gerne Freunde mit, das wird dann auch viel lustiger.

Abschied ist so ein schweres Wort. Es birgt Endgültigkeit in sich. Sag nur “bis bald”, denn im Leben ist nichts endgültig.

Lebt wohl und bis Bald

Euer Georg

 

PS: diese Kuchenhaube möchte gerne wieder abgeholt werden. Evtl. kann ich sie auch rumfahren, weiß aber nicht wem sie gehört. Eltern haften für Ihre Kuchenhauben, also bitte melden.

Kuchenhaube möchte gerne abgeholt werden.

Visum ist da

Ich hatte ja schon berichtet, dass mir der Botschaftstermin postiv in Erinnerung bleibt. Jetzt habe ich einen weiteren Grund der US-Botschaft hohe Service-Qualität zu bescheinigen.

Freitag war ich in der Botschaft und hatte das Interview. Samstag und Sonntag zählen nicht. Montag wurde mein Visum ausgestellt und gedruckt und offensichtlich auch verschickt. Dienstag war mein Reisepass inklusive Visum in der Post. Und ein Zettel steckte im Reisepass, mit dem mir die US-Botschaft einen tollen Aufenthalt in den USA wünscht.

Bis ich endgültig in die USA fliegen kann stehen noch einige Punkte an:

  • Auszug aus dem Affenfelsen (Studentenwohnheim) [geplant für Freitag]
  • Abschließen der notwendigen Versicherungen [heute]
  • Abschiedsfeier am Samstag Nachmittag/Abend
  • Besuch bei Mama
  • Besuch bei allen Großeltern
  • Goldene Hochzeit von Omi und Opi in Bad Dürkheim vom 10.-12. August
  • 3 Prüfungen [Freitag und übernächsten Dienstag 2]
  • Abflug am 14. August

Euer Georg

Ein erfolgreicher Tag in Berlin

Visum genehmigt bekommen

Vor 6 Jahren brauchte ich das letzte Mal ein Visum für die USA. Von der Visumsbeantragung hatte ich noch vom letzten Mal im Kopf, welch lange Schlage vor der US-Botschaft war, wie stickig die Luft drinnen war, wie überfüllt der Warteraum war etc… – Nicht so heute. Ich konnte direkt zu dem Wachpersonal reinkommen und wurde gleich gescannt. Erstmal drinnen, gab es immer noch keine Warteschlange und ich konnte sofort meine Unterlagen sortieren und am Schalter 1 einreichen. UPS, da kam dann mein Fehler zu tragen. Mein Bild war älter als 6 Monate alt. Nun hatte ich aber auch kein Kleingeld um den Passbildautomaten zu füttern. Zum Glück konnte mir eine hilfsbereite Dame im Warteraum einen Zehner klein machen und ich konnte vier brandneue Bilder machen. (Für die, die Briefmarken vergessen haben, gab es auch einen Briefmarkenautomaten im Warteraum.) Und zu meiner Verteidigung, das nette Mädel an Schalter 3 hatte ebenfalls ein veraltetes Bild.

Dann konnte ich mich erstmal entspannt zurück lehnen und im Warteraum darauf warten, dass ich zum Interview namentlich aufgerufen würde. Für die Wartezeit gab man uns ein Pamphlet zum Lesen. Darin aufgeführt sind unsere Rechte als Arbeitnehmer in den USA und unter welcher kostenfreien Rufnummer wir Hilfe bekommen können, wenn wir unsere Rechte verletzt sehen. Es ging auch um Menschenhandel und dergleichen. Hier der Link zum Pamphlet.

Beim Interview wurden zuerst Fingerabdrücke aller zehn Finger genommen. Er kam gleich zur Sache ob ich das Pamphlet gelesen hätte. Natürlich hatte ich das, sogar schon im Vorfeld. Ich lobte, dass ich das für eine gute Sache halte und wollte von ihm wissen, wie lange es das Pamphlet schon gebe. Das wusste er leider auch nicht. Dann fragte mich der nette Herr was ich in den USA vor hätte. Ich schilderte ihm, dass ich ein Jahr studieren wollte. Bei dem Programm handele es sich um ein Kooperationsprogramm zwischen unseren Partneruniversitäten TU-Braunschweig und University of Nebraska at Omaha. Als ich sagte, dass es mit einem Stipendium verknüpft sei, hat er laut gelacht (er hat auch generell bei jedem Interview gelacht, bei dem er das Visum hinterher gewährt hat => ein sehr lebensfroher Mensch) und meinte zu mir „Mit Stipendium ist immer besser, oder?“. Unterbrach mich in meinen Ausführungen, tippte kurz etwas in seinen Computer und sprach die Worte aus, die ich hören wollte: „Ihr Visum wird bewilligt! Sie bekommen es in den nächsten Tagen zugeschickt.“

Viele Baustellen in Berlin

Als ich die Botschaft verließ war es gerade erst 12 Uhr. Mein Zug sollte erst um 19:34 Uhr ab Berlin HBf fahren. Ich war ratlos, was ich 7 Stunden lang in Berlin machen sollte. Mein Zugticket beinhaltete auch alle Öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtbereich und so fuhr ich erstmal wieder zurück zum Zentrum. Ich wollte noch eine Postfilliale finden um meinen DKB-Kontoeröffnungsantrag abzuschicken (benötigt PostIdent). Fündig wurde ich im Postbank Finanzzentrum. Das ist in der Nähe vom Mehringplatz. Der Mehringplatz wird gerade umgestaltet und so las ich mir am Bauzaun etliche interessante Tafeln durch. Beachtlich finde ich dort, dass bei der Erarbeitung des Zukunftkonzeptes alle Betroffenen einbezogen wurden: Stadtverwaltung, Quartiersmanagement, Mieter, Vermieter, Gewerbetreibende, Junge, Alte, Kinder… Weitere Informationen gibt es auf der Webseite vom Quartiersmanagement am Mehringsplatz. Da ich immer noch viel Zeit hatte, lief ich kurz zum Deutschen Patentamt, was dort direkt um die Ecke liegt. Nur zum Gucken.

Zum Mittagessen entschied ich mich für deutsche Küche. Es gab Bockwurst mit Kartoffelsalat. Gestärkt machte ich mich wieder auf die Suche nach etwas, wo ich den Nachmittag verbringen konnte. In der Innenstadt einfach an den Schaufenstern vorbei bummeln sagte mir nicht zu. Hatte ich auch schon häufig genug gemacht und von Mediamarkt/Saturn kenne ich glaube ich auch schon jede Filiale in Berlin. Beim Studium des Liniennetzplans der BVG fiel mir eine Haltestelle ins Auge „Platz der Luftbrücke“. Mir viel die Geschichte von 1948/49 wo West-Berlin nur aus der Luft versorgt werden konnte. Also entschied ich mich mir das anzusehen. Außerdem wurde der Flughafen Tempelhof schon vor einiger Zeit geschlossen und ich war einfach neugierig, was dort jetzt passiert. Das Rollfeld und die ganzen Grünflächen sind jetzt Park. Ein riesen großer Park, in dem viele Menschen waren, die sich aber überall hin verlaufen haben. Die Wiesen sind wunder schön mit den verschiedensten Pflanzen und Farben. Grillen zirpten, Vögel zwitscherten, alles wie auf dem Lande. Mein Highlight war Gleitschirmflieger, der mit einem Gleitschirm auf der Wiese geübt hat. Ich finde das Konzept für die Zukunft des Flughafens gut. 2017 ist erstmal die Internationale Garten Ausstellung (IGA 2017) . Weitere Informationen zur Zukunft vom Flughafen Tempelhof gibt es auf der Webseite.

Ich hatte schon ziemlich viel Zeit am Mehringplatz und auf dem Flughafen Tempelhof verbracht, aber ich hatte immer noch drei Stunden bis mein Zug fuhr. Ich setzte mich in die Ring-S-Bahn und fuhr einmal komplett rum. War auch ganz interessant und wollte ich unbedingt einmal gemacht haben.

THW – Technische Hilfe Weltweit – Zumindest in Deutschland überall

Doch danach blieb mir immer noch Zeit. Als ich zufällig an der Station Charlottenburg vorbei kam, fiel mir noch etwas ein. In Charlottenburg gibt es einen THW Ortsverband. Ich setzte mir in den Kopf den zu finden, was sich ohne Karte, ohne Handy und vor allem ohne Internet als große Herausforderung darstellte. (Weil in der US-Botschaft elektronische und batteriebetriebene Geräte verboten sind, hatte ich alles Zuhause gelassen und war in Berlin wie ein Steinzeitmensch unterwegs. Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass ich überhaupt die Botschaft fand. Hatte ich mir doch vorher nicht im Internet rausgesucht wo die liegt.) In der U-Bahn-Station fand ich eine Stadtkarte und begann systematisch den Stadtteil Charlottenburg abzusuchen. Mehrere U-Bahnen kamen und fuhren wieder bis ich endlich die drei gesuchten Buchstaben an der Soorstraße fand: „THW“.

Als ich dort ankam, war leider keiner dort. Aber einige Fahrzeuge standen draußen und das Tor aufs Gelände stand offen. Was mich verdutzt hat, waren die vielen verschiedenen Schilder an dem Gebäude: Ortsverband, Landesverband, Helfervereinigung, Bundesjugend und ein Schild, auf dem Stand „Präsidialbüro“ (oder so ähnlich). Da muss ich nochmal nachschauen ob nicht unser Präsident auch dort seinen Sitz hat. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Ortsverband mit vollem Namen „Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf“ heißt und auch eine Webseite hat.

Ein THW-Kamerad hat heute bei Facebook gepostet: Was ein geiler Tag gewesen ;)
Dem schließe ich mich voll und ganz an.

Euer Georg

PS: Bilder gibt es diesmal keine, weil ich keine elektronischen Geräte mit hatte. Motive hatte ich aber genug gute.